Störfaktoren bei der Partnersuche

Störfaktoren bei der Partnersuche
Sie sind hier: Startseite » News » Störfaktoren bei der Partnersuche

 
Die Partnersuche ist nicht einfach, genaugenommen ist es das wohl komplizierteste Unterfangen was es gibt. Eine aktuelle Studie von ElitePartner hat nun untersucht, welche Eigenschaften sich bei der Partnersuche als besonders erschwerend erweisen. Die Resultate sind zum Teil recht überraschend.
 

Partnervermittlung Tipp

Parship Logo

8.7/10 Punkte

Grösste Partnervermittlung

Testsieger Stiftung Warentest

Anonym, sicher, TÜV-geprüft

Partnersuche starten ❱❱

Die Top-Ten der störendsten Faktoren

Sie sind schon länger auf der Suche nach Ihrem Traumpartner und es will einfach nicht klappen? Dann lohnt vielleicht ein Blick auf die folgenden Eigenschaften:

75% eitel und selbstverliebt
66% geizig
46% unterordnend
28% dominant, durchsetzungsstark
19% sehr gut aussehend
17% extrovertiert, temperamentvoll
17% sexuell unerfahren
14% kommunikativ, viel reden
11% sehr gebildet, intellektuell
10% sexuell erfahren

Das sind die Ergebnisse einer grossangelegten Studie der Partnervermittlung ElitePartner. Bei dieser Studie wurden 3.700 Personen befragt, welche Eigenschaften sie bei der Partnersuche eher ablehnen. Bei den befragten Personen handelte es sich dabei um durchschnittliche Internet-User und nicht um ElitePartner-Mitglieder. Die Ergebnisse sind zum Teil nachvollziehbar, zum Teil aber auch überraschend.

1) Eitel und selbstverliebt
Narzissmus kommt bei potenziellen Partnern nicht gut an – das Ergebnis überrascht nicht wirklich. Interessant hingegen sind an dieser Stelle die geschlechtsspezifischen Unterschiede: während 70% der Männer übersteigertes Selbstbewusstsein ablehnten, waren es bei den Frauen ganze 80%! Also Männer: Aufgepasst! Zurückhaltung ist bei der Partnersuche absolut empfehlenswert.

2) Geizig
Geiz ist geil? Vergessen Sie es!!! 66% aller befragten lehnten die Eigenschaft geizig ab. Das überrascht nicht. Geiz ist eine negative Eigenschaft und erschwert das spätere Zusammenleben erheblich. Es wundert daher nicht, dass Geiz an dieser Stelle eben gar nicht geil ist. Mit über 70% lehnten deutlich mehr Frauen als Männer (nur 60%) die Eigenschaft Geiz ab. Das ist eigentlich verständlich, da in einer traditionellen Partnerschaft eher der Mann für das Familieneinkommen sorgt. Geiz tangiert Frauen in einer Partnerschaft also deutlich mehr als Männer, die finanziell eher auf eigenen Füssen stehen.

3) Unterordnend
Unterwürfigkeit ist bei der Partnersuche ebenfalls ein Störfaktor. 46% der Befragten fanden Unterwürfigkeit eher unsexy. Dabei störten sich erwartungsgemäss eher die weiblichen Befragten an dieser Eigenschaft. Männer hingegen finden Unterwürfigkeit bei Frauen weniger hinderlich.

4) Dominant/durchsetzungsstark
Immerhin noch knapp 30% der Befragten fanden Dominanz beim potenziellen Partner abschreckend. Wer allzu bestimmt auftritt, verschreckt den Partner eher. Interessant ist, dass Dominanz Männer und Frauen in gleichem Masse stört, es gibt hier keinerlei geschlechtsspezifische Unterschiede. Dieser Punkt überrascht, da gemäss landläufiger Meinung Frauen häufig einen dominanten und durchsetzungsstarken Partner suchen. Oder hat sich die weibliche Emanzipation hier schon durchgesetzt?

5) Sehr gut aussehend
Tragisch aber wahr: die ganz Schönen haben es schwer bei der Partnersuche. Vielen erscheinen sie nämlich zu schön und so entsteht der Verdacht, dass die Schönen bei der nächsten Gelegenheit weg sind. Also suchen sich die meisten einen eher durchschnittlich attraktiven Partner. So sehen es offenbar auch die Befragten der ElitePartner-Studie. Fast 20% fühlten sich verunsichert, wenn der potenzielle Partner zu attraktiv ist. Mit 20% fanden es etwas mehr Frauen als Männer (18%) bei der Partnersuche hinderlich. Soll heissen: Männer stören sich etwas weniger daran, wenn die Dame des Herzens sehr gut aussieht.

6) Extrovertiert/temperamentvoll
Wer etwas arg temperamentvoll an die Partnersuche geht, hat ebenfalls schlechte Karten: ganze 17% der Befragten fanden dies eher hinderlich. Interessant ist, dass es hierbei kaum Geschlechter-Unterschiede gibt: Männer und Frauen fühlen sich nahezu gleichermassen verunsichert von extrovertierten Bewerbern.

7) Sexuell unerfahren
Sexuell unerfahrene haben es schwer, oder sollten sich diesbezüglich bei der Partnersuche eher bedeckt halten: 17% der Befragten fühlten sich nicht wohl, wenn sie wussten dass der potenzielle Partner in sexuellen Dingen eher unerfahren ist. Mit 24% störten sich deutlich mehr Frauen als Männer (11%) an dieser Eigenschaft. Auch dies überrascht wenig, da das Sexualleben doch eher als Männerdomäne wahrgenommen wird.

8) Kommunikativ/viel reden
Relativ wenige der Befragten störten sich daran, wenn das Gegenüber redselig ist. Nur für 14% der Befragten war dies eine negative Eigenschaft. Damit wird auch das Vorurteil entkräftet, dass Männer es lästig finden, wenn Frauen viel reden. Insbesondere beim ersten Kennenlernen kann es durchaus hilfreich sein, wenn der Gesprächspartner kommunikativ ist, statt nur dröge herumzusitzen.

9) Sehr gebildet/intellektuell
Nur 11% der Befragten fanden es mühsam, wenn der Partner sehr gebildet oder sogar intellektuell ist. Damit wird auch das Vorurteil entkräftet, dass Männer gegenüber hochgebildeten Frauen Komplexe haben. Männer störte diese Eigenschaft nämlich sogar noch weniger als Frauen.

10) Sexuell erfahren
Sexuelle Erfahrenheit ist offenbar kein Bindungshindernis, noch nicht einmal 10% der Befragten fanden diese Eigenschaft hinderlich. Es gab an dieser Stelle auch keine erwähnenswerten geschlechtsspezifischen Unterschiede, wie das eigentlich zu erwarten gewesen wäre.

 

Daraus resultierende Tipps für die Partnersuche

Frosch

1) Extreme nicht erwünscht
Viele der untersuchten Eigenschaften sind gegensätzlich. Unterordnend versus dominant, sexuell erfahren versus sexuell unerfahren – ja was nun? Die Erkenntnis aus diesen scheinbar widersprüchlichen Test-Resultaten ist die, dass Extreme bei der Partnersuche eher ein Hindernis sind. Dafür spricht auch, dass die meisten Befragten sehr attraktive Menschen eher nicht als potenziellen Partner sehen. Offenbar suchen wir das gehobene Mittelmass.

Für die Partnersuche empfiehlt es sich daher, sich eher im Mittelfeld zu bewegen. Sind Sie eigentlich ein schüchternes Mauerblümchen, dann müssen Sie beim ersten Date schon mal ein bisschen aus sich heraus gehen. Sind Sie eher der extrovertierte Kommunikationsprofi, dann sollten Sie beim ersten Date mal etwas herunterfahren.

Für sehr attraktive Menschen empfehlen wir, sich fürs erste Date nicht auch noch wie wahnsinnig herauszuputzen.

2) Geiz ist NoGo!
Auch wenn Sie von Natur aus ein sehr sparsamer Mensch sind und Sie Verschwendung als totalen Affront betrachten – halten Sie sich zurück! Das gilt besonders für Männer! Beim ersten Date bezahlt immer der Mann, es sei denn die Dame besteht auf getrennter Rechnung (was aus unserer Erfahrung kein gutes Zeichen ist). Sind Sie also ernsthaft an einer Partnerin interessiert, dann sollten Sie sich auf keinen Fall knauserig zeigen.

3) Bildung schadet bei der Partnersuche nicht
Haben Sie eine solide Allgemeinbildung und unterhalten sich gern auf gehobenem Niveau? Super! Offenbar ist das bei der Partnersuche eine willkommene Eigenschaft, und zwar bei Männern wie bei Frauen gleichermassen. Zeigen Sie also keine falsche Bescheidenheit, schneiden Sie gern auch gehobene Themen an!

4) Sexuelle Erfahrung ist kein Kriterium bei der Partnerwahl
Auf den ersten Blick irritierend: sexuelle Erfahrenheit und auch Unerfahrenheit gelten als leicht negative Kriterien bei der Partnerwahl. Dennoch muss hier relativierend erwähnt werden, dass sich nur ganz wenige der Befragten durch diese Kriterien verunsichert fühlten. Die Antwort ist wohl ganz trivial: die sexuelle Erfahrung spielt schlicht keine Rolle bei der Partnerwahl. Entsprechend sollte sie auch nicht gross thematisiert werden.

Hatten Sie im Vorfeld ein ausschweifendes Sexualleben mit wechselnden Partnern? Dann sollten Sie das genauso für sich behalten wie wenn Sie noch gar keine sexuellen Erfahrungen gemacht haben. Zumindest beim ersten Date sollte dies noch kein Gesprächsthema sein.

5) Reden ist Silber, Schweigen ist Gold?
Blödsinn! Wenn Sie einen Partner kennen lernen wollen, müssen Sie reden. Gern auch mal etwas mehr als sonst. Erzählen Sie etwas von sich, präsentieren Sie sich. Wer nur schweigend da sitzt und hofft, dass sein Gegenüber ihr Geheimnis schon noch ergründen wird, ist auf dem Holzweg!

Im Gegenteil: wer viel redet, hat Vorteile bei der Partnersuche. Kommunikative Menschen kommen schneller mit anderen in Kontakt und lernen schneller Partner kennen. Sind Sie also der absolute Redemuffel, dann müssen Sie sich langsam etwas einfallen lassen. Üben Sie am besten vor dem Spiegel und testen Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten an Personen, die von Berufs wegen nett zu Ihnen sein müssen: die Bäckerin, die Friseuse, der Postbote. Hier riskieren Sie nichts und können gefahrlos testen, wie Ihre Kommunikationsversuche bei anderen Menschen ankommen.

Fazit

Die neue ElitePartner Studie 2016 bietet wenig Überraschendes. Die meisten Erkenntnisse sind logisch und nachvollziehbar. Dennoch ist es ratsam, sich die Resultate anzuschauen, bevor man sich zum nächsten Date auf den Weg macht. Doch mit ein wenig Intuition und logischem Menschenverstand sollte auch dieses Date zu meistern sein!
 
 

Jetzt Partnersuche starten und neue Liebe finden ❱❱

Siehe auch:

Partnersuche: Altersunterschied zwischen Mann und Frau
Online Partnersuche in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Studie: Partei und Partnersuche
Geld, Einkommen, Beruf, Haus: Worauf bei der Partnersuche geachtet wird
Partnersuche für über 50jährige im Internet