Abzocke und Betrug bei Parship?

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Parship ist die beliebteste und grösste online Partnervermittlung im deutschsprachigen Raum. Doch nicht alle Mitglieder sind uneingeschränkt mit Parship zufrieden. Immer wieder schreiben uns Parship-Mitglieder, dass sie etwas am Portal gestört hat und sie deswegen unzufrieden sind.

Wir haben die häufigsten Störgründe aufgegriffen und sind ihnen auf den Grund gegangen. Lesen Sie, was die Parship-Kunden stört und wie Sie in Zukunft darauf reagieren können.

Suchkriterien werden nicht eingehalten?

Ein häufiger Vorwurf der uns erreicht ist der, dass die Suchkriterien nicht eingehalten werden. Gibt man also an, dass man einen Nichtraucher sucht, bekommt man einen Raucher vorgeschlagen. Gibt man an dass man im Umkreis von 50km zum eigenen Wohnort sucht, bekommt man Vorschläge, die 70km weit weg wohnen. Leider können wie diese Vorwürfe im einzelnen weder nachprüfen noch bestätigen.

Unsere Tests haben jeweils ergeben, dass sich Parship bei den Partnervorschlägen sehr exakt an die Suchkriterien der Mitglieder hält. Etwas anderes macht auch keinen Sinn. Und Parship hat sicher genügend Mitglieder, um passende Partnervorschläge zu generieren. Aus eigener Erfahrung können wir diesen Vorwurf nicht bestätigen

Man sieht nicht, welche Mitglieder Premium-Status haben?

Ein ebenfalls häufiges Ärgernis ist, dass man als Premium-Mitglied nicht sehen kann, welche Mitglieder ebenfalls Premium-Status haben. Besonders ärgerlich ist das dann, wenn man einem Mitglied Nachrichten schreibt und nicht weiss, ob dieses die Nachricht überhaupt lesen kann.

Wir sind diesem Vorwurf näher auf den Grund gegangen und haben herausgefunden, dass ein nicht-zahlendes Mitglied jeweils einmal auf eine Kontaktanfrage antworten kann. Und das sollte zunächst auch erstmal reichen. Dass Parship seine Leistungen nicht ganz gratis anbieten kann, versteht sich von selbst. Und so wie es momentan gelöst ist, ist es aus unserer Sicht in Ordnung. Auch hier können wir nicht von Betrug sprechen.

Fake-Profile?

Diesen Vorwurf hören wir immer wieder, und zwar zu sämtlichen Portalen der Branche. Allerdings haben wir während unserer langjährigen Tests noch kein einziges richtiges Fakeprofil bei Parship gefunden. Parship selbst unterhält keine Fakes und externe Fakes haben es bei Parship schwer: dadurch dass es sich um ein kostenpflichtiges Portal handelt, ist es für Fakes reichlich uninteressant.

Vereinzelt hören wir von Geschichten zum Thema Romance Scam. Vor allem alleinstehende ältere Damen sind hier das erklärte Ziel. Die entsprechenden Betrugsprofile sind jedoch von echten Profilen nicht zu unterscheiden, so dass Parship hier auf Hinweise der Mitglieder angewiesen ist. Betrugsprofile werden von Parship allerdings umgehend nach Bekanntwerden gelöscht. Oft bewirkt das jedoch nur, dass sich diese Betrüger unter einem anderen Profil wieder anmelden. Hier ist vor allem die Aufmerksamkeit der Mitglieder gefragt.

Viele Männer suchen nur schnellen Sex?

Das ist auch im realen Leben so und warum sollte es bei Parship anders sein? Allerdings hat Parship hier kaum einen Einfluss, ausser über die Preisgestaltung. Und da liegt Parship eher schon im höheren Preissegment. Unsere Vermutung ist daher, dass die meisten Männer auf Parship durchaus ernsthaft nach einer Beziehung suchen, und bis sie diese gefunden haben, geniessen sie das Leben. Und das kann eben auch bedeuten, dass ausser Sex nichts weiter drinliegt. Das funktioniert überall so, und Parship kann nun wirklich nichts dafür.

Profilfotos nur verschwommen, viele Profile ohne Bilder?

Ein häufiger Vorwurf an Parship betrifft die Profilfotos. Und da müssen wir klar sagen: für die eingestellten Inhalte -und dies betrifft auch Fotos- kann Parship keine Garantie übernehmen. Wenn Mitglieder keine Fotos einstellen wollen, dann ist das ihr gutes Recht, auch wenn es nicht gerade die Chancen einer Vermittlung vergrössert.

Das die Profilfotos zunächst nur verschwommen zu sehen sind, hat etwas mit Datenschutz zu tun. Und diesen Punkt finden wir wichtig und auch richtig so. Jedes Mitglied kann dann selbst entscheiden, wem es sein Profilfoto öffnen möchte. Das kann man gut finden, oder auch nicht, aber mit Abzocke seitens Parship hat dies nun wirklich nichts zu tun.

Abofalle?

Als Abofall wird gemeinhin die automatische Vertragsverlängerung bezeichnet. Dies ist allgemein in der Branche ein Ärgernis, zumal wenn man mal wieder vergessen hat zu kündigen. Leider praktizieren fast alle Kontaktbörsen diese Art der Vertragsverkängerung, es ist daher so üblich und als Kunde muss man halt einfach aufpassen, dass man den Kündigungstermin nicht verpasst.

Achtung: In der Schweiz sind automatische Vertragsverlängerungen bei der Partnervermittlung nicht zulässig. Sollten Sie ein Abo bei Parship.ch gelöst haben, können Sie sich gegen eine rechtswidrige Vertragsverlängerung wehren.

Abo wird bei Verlängerung meist teurer?

Neben der automatischen Vertragsverlängerung kommt oft noch hinzu, dass das sich automatisch verlängernde Abo nun auch noch teurer ist als das alte. Dieser Umstand ist aber einfach erklärt und aus unserer Sicht auch nachvollziehbar: Als Neukunde kommen Sie zumeist in den Genuss mehr oder weniger grosszügiger Rabattaktionen. Besonders dann, wenn Sie nach der Anmeldung bei Parship mit der Premium-Mitgliedschaft noch einige Zeit abwarten, werden die Angebote immer verlockender. Natürlich werden bei einer automatischen Vertragsverlängerung anschliessend die normalen Preise verrechnet.

Das hat aber mit Abzocke nichts zu tun, sondern ist normales Preismanagement. Sie haben sich ja im Vorfeld auch nicht über den Rabatt beschreit. Von Abzocke kann also auch hier nicht die Rede sein.

Widerrufsrecht ist teure Abzocke?

Hier ist tatsächlich Vorsicht geboten. Die Partnervermittlungen bedienen sich im Falle eines Widerrufs einer etwas zweifelhaften Teilbarechnung bereits erfolgter Dienstleistungen. Und das funktioniert so: Je nach Laufzeit des Abos garantiert Parship eine Mindestanzahl von Kontaktvorschlägen (5 bis zehn Kontakte während der Abolaufzeit). Meist werden den Mitgliedern aber viel mehr Kontakte vorgeschlagen, je nachdem, wie die Matchinpoints passen. Nutzt nun ein Premium-Mitglied sein 14-tägiges Widerrufsrecht, gibt Parship nicht etwa die gezahlten Beiträge zurück, sondern verrechnet die anteilig erbrachte Dienstleistung. Dabei rechnet Parship die bereits erbrachten Kontaktvorschläge dividiert durch die Mindestanzahl garantierter Kontaktvorschläge. Immerhin zeigt sich Parship kulant und begrenzt den Betrag auf 75% des Abobetrages. Für eine 14-tägige Probemitgliedschaft können daher saftige Beträge anfallen mit denen Sie im Zweifelsfall rechnen müssen.

Wir von Singleboersevergleich.com finden dieses Geschäftsgebahren zweifelhaft, allerdings verstösst es gegen keinerlei gültiges Recht, so dass man als Premium-Mitglied halt einfach aufpassen muss. Wir raten generell davon ab, vom Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen. Ansonsten kann es eben teuer werden.

Fazit

Gemeckert wird immer viel und jeder weiss es besser. Aber aus unserer Sicht versucht Parship wirklich das Beste, es seinen Mitgliedern Recht zu machen. Dass dies nicht immer hunderprozentig möglich ist und dies vor dem Hintergrund, dass Parship mit seinem Portal ja auch noch Geld verdienen muss, versteht sich von selbst.

Wir von Singleboersevergleich.com finden, dass Parship seine Aufgabe sehr gut erfüllt und seinen Mitgliedern eine hochwertige und gut funktionierende Partnervermittlung bietet. Wenn man sich im Vorfeld mit den Zahlungsmodalitäten und den Widerrufsmöglichkeiten auseinander setzt, sollte es im Nachhinein auch keine Missverständnisse geben.

Parship ist eine durchaus seriöse Partnervermittlung und die hohe Erfolgsquote bestätigt dies. Zahlen lügen nicht: 38% der Premium-Mitglieder finden mit Parship einen Partner!*

*Angabe laut Parship Mitgliederbefragung nach Ende der Premium-Mitgliedschaft

Siehe auch:

Abzocke bei JOYclub?
Singlebörsen: Seriös oder Abzocke?
Ist Lovepoint Abzocke?
Abzocke Vorwürfe an Singlebörse (Sat1, akte 20.10)
Parship oder ElitePartner?