Ich fühle mich als Sugardaddy total ausgenutzt!

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Sugardaddy Kopie

Bernhard ist seit drei Jahren Sugardaddy. Doch so, wie er es sich vorgestellt hatte, läuft es nicht. Die Beziehung ist -aus seiner Sicht- etwas einseitig. Er zahlt und meist war es das dann.

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Kennengelernt hat er sie über eine Internetbörse für Sugarbabes und Sugardaddys. Es war Liebe auf den ersten Blick – zumindest für ihn. Louana ist süsse 21 Jahre alt und studiert Germanistik. Bernhard ist 58, geschieden und hat genug Geld, um ihr ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.

Doch der Altersunterschied ist enorm, er könnte locker ihr Vater sein. Stört ihn das nicht?

„Nein, im Gegenteil. Gleichaltrige Frauen interessieren mich schon lange nicht mehr. Es ist nett, sich mit ihnen zu unterhalten, aber ich findet sie nicht sexuell anziehend und kann mich auch nicht in sie verlieben. Bei Louana war das kein Problem. Als ich ihre Fotos auf den Sugardaddy-Portal sah, fühlte ich mich wieder wie mit zwanzig!!!“

Und auch für Louana hat das Leben an der Seite des Sugardaddys seinen Reiz. Das Leben als Studentin ist teuer und das BAfÖG reicht bei weitem nicht. Und Bernhard ist ein gestandener Mann, der genug Geld hat. Geld, das sie dringend braucht, um sich einen gehobenen Lebensstandard zu ermöglichen. Eine eigene Wohnung, ein Auto, ein grosses Bett – all das können sich ihre Kommilitoninnen nicht leisten.
 

Doch der Schein trügt

Dennoch hatte sich Bernhard das Leben als Sugardaddy anders vorgestellt. Weniger Daddy und mehr Geliebter – das war seine romantische Vorstellung. Aber Louana sieht das anders und das gibt immer wieder Anlass zu unschönen Diskussionen. Meist hat sie zwar Zeit zum Shoppen, wenn es dann aber an den romantischen Teil des Zusammenseins geht, hat sie plötzlich keine Zeit und saust davon.
„Ich will dann auch keinen Streit oder den Sex von ihr erzwingen. Aber ein wenig mehr Gegenleistung hatte ich schon von ihr erwartet.“
 

Am Anfang war das anders

Ganz zu Beginn ihres Kennenlernens war das etwas anders. Louana war liebenswürdig und schien auch Freude am Sex zu haben. Immerhin gab es diesen jedesmal wenn sie sich trafen. Irgendwann wurde das dann weniger und Bernhard wurde immer öfter abgewiesen. Als er sie daraufhin ansprach, meinte sie verlegen, er sei eben eher wie ein Vater für sie.

Das war für Bernhard ein Schlag ins Gesicht! Er war traurig. „Aber was sollte ich tun? Ich liebe sie und möchte, dass sie glücklich ist. Also schraubte ich meine sexuellen Bedürfnisse zurück und zahlte weiterhin für sie.“
 

Bernhards Freunde und Kollegen reagierten mit Unverständnis

Er hat nie ausgerechnet, was ihn die Beziehung mit Louana gekostet hat. Aber für etwa zehnmal Sex war es definitiv zu viel. Auch seine Freunde und Kollegen schütteln nur noch den Kopf. „Nimm Dir eine Professionelle, da kriegst Du wenigstens was für Dein Geld!“ Diesen Satz hat er schon oft gehört. „Aber was sollte ich tun? Ich liebte Louana. Ich wollte dass es ihr gut geht. Natürlich merkte ich dass sie mich nur ausnutzt. Aber ich brachte es nicht übers Herz, die Sache zu beenden.“

Irgendwann reduzierte er dann mal die Zahlungen und verweigerte ihr den ersten Wunsch. Was dann geschah, öffnete sogar dem schwerverliebten Bernhard die Augen: Louana wurde zickig und beschimpfte ihn aufs Übelste. Ausserdem hatte sie plötzlich einen Freund!

„Im Nachhinein war diese Eskalation sehr reinigend. Es öffnete mir die Augen und so konnte ich diese Beziehung für mich abhaken. Heute ist mir die Sache nur noch peinlich.“
 

Neuanfang

Bernhard hat die Kurve noch rechtzeitig gekriegt. Er hat zwar teures Lehrgeld bezahlt, aber schliesslich konnte er sich aus dieser emotionalen Abhängigkeit befreien.
„Ich brauchte lange, um mich wieder auf einen anderen Menschen einzulassen. Jetzt lebe ich mit einer wunderbaren Frau zusammen. Sie ist zwar auch etwas jünger als ich, aber sie steht finanziell auf eigenen Beinen und ich könnte auch vom Alter her nicht ihr Vater sein.“
 

Kann eine Sugardaddy-Beziehung funktionieren?

Es kommt darauf an. Wir kennen einige Beziehungen, wo es zumindest zeitweise funktioniert. Aber sobald der Altersunterschied erheblich ist, wird es irgendwann schwierig. Und die Leidtragenden sind immer die Männer. Sie lassen sich emotional zu sehr in diese Beziehung, verlieben sich in blutjunge, attraktive Frauen und werden meist enttäuscht.

Unser Tipp an alles Sugardaddys: Lassen Sie sich nicht zu sehr auf eine Beziehung mit einem Sugarbabe ein. Behalten Sie unbedingt das Zepter in der Hand! Sie legen die Spielregeln fest. Solange Sie zahlen, gibt es eine Gegenleistung. Lassen Sie sich nicht ausnutzen.

Und falls Ihnen das zu kompliziert ist: Probieren Sie eine Beziehung mit einer Frau auf Augenhöhe – die darf gern auch etwas jünger sein. Aber dieser müssten Sie nicht den Lebensunterhalt finanzieren. Ausserdem müssen Sie dann nicht ständig Angst haben, betrogen zu werden.

Bernhard hat seine grosse Liebe übrigens bei Parship gefunden. „Ich habe ganz frech in meinen Suchkriterien angegeben, dass ich Interesse an jüngeren Frauen habe. Und da war die Auswahl wider erwarten gross. Man muss aber auch ganz ehrlich sein und klarmachen, dass Kinder kein Thema mehr sind. Ich habe nichts gegen alleinerziehende Mütter, aber ein eigenes Kind mit über 60 kommt für mich nicht in Frage. Gerade bei jüngeren Frauen kann das irgendwann zu Diskussionen führen.“
 

Fazit

Vergessen Sie also die Sugardaddy-Beziehung. Eine Parship-Liebe ist ehrlicher und da werden Sie nicht ausgenutzt. Hier geht es nicht um ihr Geld, sondern tatsächlich um Sie als Person. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Siehe auch:

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Was habe ich ihm getan, dass er mich so mies behandelt?
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