Novemberliebe bei Parship

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Es war im November, als ich beschloss, meinem langjährigen Singledasein ein Ende zu setzen. Ich hasse den November. Schon immer. Draußen ist es abwechselnd oder gleichzeitig dunkel und neblig, es stürmt, es regnet, und ich fühle mich krank und alleine. Zu allem Überfluss habe ich im November Geburtstag, eine Tatsache, die ich seit mehreren Jahren ignoriere.

Ich wollte nicht noch einen Winter alleine mit meinem Hund verbringen. In meinem Freundeskreis war ich die einzige Frau, die weder ein Kind noch eine feste Partnerschaft hatte.

Mein Entschluss stand fest.

Die Wahrscheinlichkeit, einen interessanten und interessierten Mann an der Käsetheke kennenzulernen, hielt ich für eher gering. Und wahrscheinlich würde mein Traumprinz nicht an meiner Tür klingeln.

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Also beschloss ich, meine zukünftige Liebe im Internet zu suchen, und meldete mich bei einer kostenlosen Singlebörse an.
 

Die Suche konnte beginnen.

Noch bevor ich überhaupt ein Foto von mir hochgeladen hatte, bekam ich die ersten Kontaktanfragen. Dicker Onkel 0815 wollte wissen, ob ich Lust auf ein spontanes erotisches Treffen hätte, und LustmolchBerlin fragte ehrlich und direkt, was ich denn beim Sex am liebsten hätte. Dann gab es noch Kai 1973, der mein kaum ausgefülltes Profil wahnsinnig spannend fand und mich unbedingt kennenlernen wollte. Sirius49 schickte mir kommentarlos ein Foto seines entblößten Hinterns. Ich fühlte mich überfordert und kam mir albern vor. Schließlich war ich nicht auf ein Abenteuer aus, sondern wollte mich am liebsten ernsthaft verlieben.
 

Eine Umorientierung war notwendig.

Ich suchte nach einer seriöseren Partnervermittlung. Die Seite von Parship erweckte einen soliden Eindruck. Also beschloss ich, mein Glück dort zu versuchen. Ich nahm mir viel Zeit, um mein Profil möglichst ehrlich auszufüllen, lud ein paar vorteilhafte Fotos von mir hoch und begann, in den anderen Profilen zu stöbern. Ich klickte mich durch unzählige Fotos von attraktiven und weniger attraktiven Männern.
 

Mit Geduld und Neugier kam ich meinem Ziel etwas näher.

In den folgenden Tagen und Wochen verbrachte ich jede freie Minute online. Viele Männer schrieben mich an. Mit manchen entwickelten sich nette Gespräche, einige sortierte ich schnell wieder aus wenn sich herausstellte dass sie so gar nicht zu mir passten. Mit einem verabredete ich mich zum Kaffee, mit einem anderen ins Kino. Beide waren sie ganz nett , aber der Funke wollte einfach nicht überspringen. Ich war in keinen von beiden verliebt. Vielleicht war es ja in meinem Alter gar nicht mehr möglich, Liebe für jemanden zu entwickeln, überlegte ich.

Und hatte eine Nachricht in meinem Postfach, die mich neugierig machte. BenBen fragte, ob ich mit ihm nach den Sternen greifen wolle. Er lud mich zum Kaffee ein mit der Option, anschließend gemeinsam das Planetarium zu besuchen. Ich war verwirrt und begeistert gleichzeitig. Verwirrt, weil dieser Mensch mich einlud, ohne überhaupt eine Zeile mit mir geschrieben zu haben, und begeistert, da er anscheinend meine Leidenschaft für Astronomie teilte.
 

Ich sagte zu.

Wir verabredeten ein Treffen für den kommenden Sonnabend Nachmittag, verrieten uns unsere richtigen Namen und das war schon fast alles, was an Kommunikation zwischen uns passierte.

Sein Profil gefiel mir sehr. BenBens richtiger Name war tatsächlich Ben. Er war ein attraktiver Mann mit einem sympathischen Lächeln. Seine Interessen stimmten größtenteils mit meinen überein: Astronomie, Reisen und Literatur, außerdem hatte er eine Vorliebe für Fußball, die ich keinesfalls teilte aber immerhin bereit war zu akzeptieren. Ich war vorsichtig optimistisch, versuchte jedoch, keine allzu großen Erwartungen zu haben.
 

Ich erwartete den Samstag mit Spannung.

Sollte er unsympathisch sein, bestand immer noch die Möglichkeit, den Besuch im Planetarium abzusagen. Trotzdem war ich ganz schön aufgeregt. Bevor ich mich auf den Weg zu unserem Treffpunkt machte, schaute ich noch einmal in mein Postfach, ob er vielleicht abgesagt hätte. Zum Glück war das nicht der Fall.
 

Das Café war fast leer.

Ich war zu früh und suchte mir einen Platz am Fenster mit Blick auf den Eingang. Alle paar Sekunden blickte ich auf die Uhr, unsicher, ob er pünktlich wäre oder überhaupt kommen würde. Ich betrachtete draußen die Nebelschwaden, bestellte mir einen Milchkaffee und wartete.
 

Die Tür öffnete sich.

Herein kam Ben, dessen Bekanntschaft ich einem Algorithmus und Parship verdankte. Er trat zu mir an den Tisch, gab mir die Hand und sah mir in die Augen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und entdeckten viele Gemeinsamkeiten. Beide waren wir im vergangenen Jahr nach Wien gereist, interessierten uns für Astronomie und hatten eine Katze. Ich war begeistert, und er anscheinend auch.
 

Also setzten wir unser Date im Planetarium fort.

Ich muss zugeben, von der Veranstaltung nicht allzu viel mitbekommen zu haben, war ich doch viel zu sehr damit beschäftigt, Bens Hand zu halten und mir vorzustellen wie es wohl wäre, ihn zu küssen.

Nach dem Themenabend zu Besonderheiten der Milchstraße vereinbarten wir, uns bald wieder zu sehen. Wir tauschten Telefonnummern aus und verabschiedeten uns mit einem Küsschen auf die Wange.
 

War ich etwa schon verliebt?

Der Novemberregen machte mir nichts aus, ich bemerkte ihn kaum auf dem Nachhauseweg. Ich ließ mein Telefon in den kommenden Tagen nicht aus den Augen. Fast unaufhörlich musste ich an Ben denken, an seine Augen und seinen charakteristischen Gang.

Am Sonntag schrieb er mir und bedankte sich für das schöne Treffen. Wir verabredeten uns für Mittwochabend zum Essen.
 

Der Mittwochabend war fast noch schöner als unser Treffen am Samstag.

Das Essen war hervorragend, und wir fanden heraus, dass wir noch mehr Gemeinsamkeiten hatten. Wir verstanden uns einfach auf so unkomplizierte Art, dass es mir vorkam, als ob wir uns schon viel länger kennen würden. Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang durch den trüben Novembernebel. Jedenfalls wusste ich nun, wie es war Ben zu küssen. Dem Mittwochabend folgte der Freitagabend.

Seitdem wusste ich ganz sicher, dass ich mich verliebt hatte.
 

Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander.

Wir werden bald unseren ersten gemeinsamen Urlaub verbringen und wer weiß, vielleicht ist ja unsere Beziehung eine derjenigen, die für immer hält. Kaum zu glauben, was für einen wunderbaren Mann ich im Internet kennengelernt habe!

Ich hätte es nicht für eine wirkliche Möglichkeit gehalten, eine Liebe im Internet zu finden. Aber anscheinend hat Parship den für mich genau richtigen Algorithmus verwendet.
 
 

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