Nathalie hat lang studiert. Erst Medizin, dann noch etwas Biochemie. Mit 30 Jahren hat sie promoviert und arbeitet nun in der Forschungsabteilung eines bekannten Pharmakonzerns. Sie verdient dort ausserordentlich gut, leistet sich teure Kleider, einen sauteuren Porsche und hat sich vor kurzem eine Penthousewohnung in Frankfurt gekauft.

Soweit so gut. Eigentlich führt Nathalie ein privilegiertes Leben. Sie kann sich alles leisten, macht regelmässig die teuersten Urlaube und geniesst das Leben in vollen Zügen.

Glücklich ist sie deswegen aber nicht. Denn eines fehlt in ihrem Leben: ein Partner. Und dabei war ihr grösster Wunsch eine Familie. Eine richtige Familie mit ganz vielen Kindern.

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Doch ihr Wunsch wird so schnell nicht in Erfüllung gehen. Ein Partner ist nicht in Sicht und die Arbeit im Pharmakonzern lässt auch kaum Freiräume für eine Partnersuche.
Nathalie befindet sich in einer Zwickmühle. Die Zeit läuft, denn mittlerweile ist sie Anfang 40 und die Chancen werden mit jedem Tag schlechter, einen Partner zu finden.

Das Dilemma intelligenter Frauen

1) Lange Ausbildungszeiten verschieben die Partnerwahl
Machen wir uns nichts vor, ein Studium dauert länger als eine Lehre. Hinzu kommt, dass für ein Studium zumeist das Abitur Voraussetzung ist. Und schon gehen wieder zwei bis drei Jahre zusätzlich ins Land.

Auch wenn man die Ausbildungszeit sehr gut auch für die Partnerwahl nutzen kann – die wenigsten Frauen tun dies. Flirten im Hörsaal ist zwar nicht verboten, die wenigsten Studentinnen jedoch nutzen dieses Potential.

Wir erleben es immer wieder, dass sich Akademikerinnen erst nach Jahren der Berufstätigkeit für das Thema Partnersuche ernsthaft zu interessieren beginnen. Und dann sind die meisten Männer eben auch schon vergeben. Oder sie interessieren sich nicht für 40-jährigen Frauen, sondern eher für die ganz jungen.

Und dann ist es eben irgendwann zu spät, besonders dann, wenn die Familiengründung noch ein Thema ist.

2) Die Auswahl an akademischen Männern ist eingeschränkt
Hinzu kommt die Tatsache, dass die Auswahl an akademischen Männern ohnehin eingeschränkt ist. Diese sind nämlich gesuchte Objekte auf dem Heiratsmarkt. Alle Frauen wollen einen gebildeten Mann, weil Bildung ein gutes Einkommen und eine hohe soziale Stellung verspricht.

Und die akademischen Männer wollen sich nicht unbedingt mit einer Akademikerin binden, sondern heiraten auch gern mal in der Hierarchie nach unten. Das verknappt die Mangelware „schlauer Mann“ noch einmal zusätzlich.

3) Akademikerinnen sind wählerischer
Akademikerinnen sind bei der Partnerwahl sehr anspruchsvoll. Sie wissen meist genau was sie wollen. Der Mann muss mindestens so gut gebildet sein wie sie und sollte im Berufsleben bereits Karriere gemacht haben.

Ausserdem haben Akademikerinnen meist hohe Ansprüche an gutes Benehmen und Stil. Das liegt daran, dass sie selbst oft aus gutem Hause sind und in einem akademischen Umfeld aufwuchsen. Diesen hohen Standard erwarten sie nun auch bei einem potenziellen Partner.

Diesen hohen Ansprüchen kann aber kaum jemand erfüllen. Und wenn, dann sind bereits alle Frauen hinter ihm her. Unsere Akademikern muss also ausgesprochen attraktiv sein, im diesen Mister Perfect für sich zu gewinnen.

4) Mit zunehmendem Alter sinken die Chancen der Frauen
Wir erwähnten es bereits: Akademikerinnen fangen erst spät mit der seriösen Partnersuche an. Flirten während des Studiums liegt drin, aber eine feste Bindung ist nicht erwünscht oder scheitert später an der hohen Priorisierung des Studiums.

Ab Mitte 30 wird es dann für die Damen aber langsam knapp. Die biologische Uhr tickt. Langsam aufkommende Torschlusspanik macht die Akademikerinnen auch nicht gerade attraktiver.

Und warum sollte sich Mister Perfect eine 40-jährige Frau suchen, wenn er auch eine 25-jährige haben kann???

5) Viele Männer trauen Akademikerinnen keine Mutterrolle zu
Oft berichten uns Akademikerinnen, dass sie an Männer geraten, die keine Kinder wünschen oder keine haben können. Männer mit ausgeprägten Vaterqualitäten interessieren sich hingegen nicht für sie.

Das Problem ist, dass die meisten Männer in einer Karrierefrau eher nicht die Mutter mit emotionalen Qualitäten sehen. Für die eigenen Kinder wünschen sich Männer eine liebe Frau, die Emotionen zulässt und nicht zu kopflastig ist. Auch hier wiederum stecken Akademikerinnen in einem Dilemma.

Die Lösung

Doch wie kommen Akademikerinnen aus diesem Dilemma heraus? Es klingt paradox: im Berufsleben haben intelligente Frauen für jedes Problem eine Lösung. Im Privatleben hingegen scheitert ist oft an der Problemerkennung.

„Klar bin ich immer noch Single, aber das kommt schon noch“. Solche oder ähnlich Sprüche hören wir oft von Frauen, die klar auf die 40 zugehen und das Gefühl haben, ihnen bliebe noch viieeeel Zeit. Dabei verkennen sie die Lage und ignorieren das Problem. Denn wann sie tatsächlich noch eine Familie gründen wollen, müssen sie nun Gas geben.

Unsere ultimativen Tipps für bindungswillige Akademikerinnen:

1) Zeitig mit der Partnerwahl beginnen
Sie studieren Medizin oder Jura oder was auch immer? Schauen Sie sich jetzt schon im Hörsaal nach geeigneten Partnern um. Flirten Sie drauf los und wenn ein angehender Arzt anbeisst, halten Sie ihn fest.

So einfach wie in jungen Jahren verliebt man sich nie mehr. Und dann erst noch in einen angehenden Akademiker, der mit der Zeit auf dem Heiratsmarkt deutlich an Attraktivität zunehmen wird.

2) Prioritäten setzen
Überlegen Sie sich ganz klar wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen: besser eine einsame Akademikerin oder eine glückliche Mutter mit Haus, Kindern, Ehemann?

Möglicherweise verschieben sich die Prioritäten im Laufe der Zeit zugunsten der Familienplanung. Dieses Szenario ist sogar sehr wahrscheinlich. Schalten Sie also besser mal einen Gang zurück. Opfern Sie die Marketing-Prüfung auch mal einem vielversprechenden Date. Sie müssen ja nicht gerade durchfallen.

3) Suche auf das Internet ausweiten
Das Studium liegt schon lange zurück und die Karriere hat das Privatleben auf ein Minimum verdrängt? Dann hilft nur noch eines: gehen Sie ins Internet und suchen Sie dort nach einem Partner. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in Ihrem Leben per Zufall doch noch auf Mister Right treffen, ist geringer als ein Sechser im Lotto.

Es gibt im Internet Partnervermittlungen, die sich speziell auf Akademiker spezialisiert haben. Aber auch bei einer allgemeinen grossen Partnervermittlung sind sie gut aufgehoben, Die Auswahl an potenziellen Männern ist meist recht gross, da sollte jeder etwas finden.

Wir empfehlen hier besonders

Für Akademiker: ElitePartner.de
Allgemein mit sehr vielen Mitgliedern: Parship.de

4) Im worst case: auch mal nach unten binden
Wir wärs denn mal mit einem bodenständigen Partner? Ein Handwerker, Krankenpfleger, Polizist? Wäre das so schlimm?

Okay, möglicherweise kennt er sich mit den mitochondrialen DNA nicht so gut aus, oder vielleicht hat er auch noch nie etwas von Konzernkonsolidierung gehört und weiss nicht, mit welchen Methoden man einen Unternehmenswert berechnen kann. Na und?

Vielleicht werden Sie genau mit so einem Mann glücklich, der Sie mal wieder herunterholt und auf den Boden bringt. Und für eine Familiengründung ist er allemal besser geeignet als ein CEO mit einem Arbeitspensum von 80 Wochenstunden.

Fazit

Auch als Akademikerin im fortgeschrittenen Alter ist der Zug noch lange nicht abgefahren. Halten Sie die Augen offen, gern auch im Internet. Und hinterfragen Sie Ihre Prioritäten. Muss es unbedingt ein Akademiker sein? Muss er unbedingt über 200.000 Euro verdienen? Vieleicht diese angeblichen Werte alle nur relativ und sollten von Zeit zu Zeit hinterfragt werden. Seien Sie also flexibel, wenn Ihnen die Familiengründung am Herzen liegt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!